Heute starten wir
um 8:45 zur morgendlichen Tour. War es beim Aufstehen noch windstill, so
frischte der Wind rasch ziemlich auf und bescherte uns jede Menge Wellen und
eine kräftige Strömung. Aber das stört uns überhaupt nicht und wir genießen die
Zeit im Wasser trotzdem. Außerdem haben wir uns vor dem Abflug noch
Schwimmwesten gekauft, die wir auch brav tragen und uns dadurch ziemlich
sicher fühlen.
Deshalb schwammen wir trotz dieser Verhältnisse etwas weiter
auf der Seegraswiese hinaus und hofften, dass wir eine oder zwei oder
vielleicht sogar drei Schildkröten zu Gesicht bekommen würden.
So traf es aber nicht ein. Sondern besser. Zuerst sahen wir
eine Schildkröte, ein Stück weiter grasten zwei Schildkröten und noch weiter draußen
speisten sogar drei Tiere friedlich nebeneinander.
In den eineinhalb Stunden, die wir im Wasser verbrachten,
haben wir natürlich wieder jede Menge an Fischen gesehen. Dicke und dünne,
große und kleine, ob im Schwarm oder alleine. Und jeder von ihnen ist
einzigartig.
Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns um 13:00 zu
einer zweiten Runde auf. Die Wellen- und Strömungsverhältnisse waren nicht
besser als am Morgen und noch dazu war die Sicht auch noch schlechter. Aber in
den eineinviertel Stunden gab es trotzdem einiges zu sehen. Diesmal möchten wir
einige Lebewesen zeigen, die oft nicht als solche erkannt werden: die Korallen.
Viele dieser Korallenstöcke sind bunt und vielfältig. Aber immer mehr davon
sterben ab und ergeben ein trauriges, graues Bild.
Knapp vor dem Ausstieg schnorchelten wir noch durch die
mystisch anmutenden Steher eines Bootsanlegesteges.
Dabei entdeckten wir einen großen Kofferfisch, der
allerdings nicht so richtig aus seinem Versteck kommen wollte.